Neue Ufer

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Stadtbäume brauchen Hilfe und Wasser!


Städte hinterlassen oft einen tristen und grauen Eindruck. Staub, Beton und nervige Konsumtempel. Schönes Leben sieht anders aus. Auch gesundheitlich schadet die stickige und staubige Luft der Gesundheit der Stadtbewohner. So haben Stadtbewohner, deren Siedllung direkt in Straßennähe liegt ein messbar erhöhtes Krankheitsrisiko durch Smog.
Hier sollen Stadtbäume Abhilfe schaffen. Sie sollen die tristen und grauen Städte gesundheitlich und optisch aufbessern. Die Stadtbäume sorgen für freundliches Grün und schöne Formen und eine verbesserte Luftqualität.
Doch die hohe Leistung der Stadtbäume wird wenig anerkannt und sie ernten wenig Dank.

So werden Straßen mit einzelnen Bäumen bepflanzt, sie erhalten ein kleines Areal, oft zwischen Parkplätze gedrängt und der Platz für das Wurzelwerk ist viel zu gering. Die sinnlose Nähe zu den Parkplätzen verursacht bei den Stadtbäumen oft Schäden durch Abgase.
Trotz dieser desolaten Form der Bepflanzung sind die Stadtbäume tatsächlich ein großer Mehrwert für die Stadt. Sie verbessern das Straßenbild und verschönern – so weit das möglich ist – auch wenig attraktive Straßen.
Leider werden die Stadtbäume bei der Stadtplanung oft stiefmütterlich behandelt und finden oft mangelhafte bis unbrauchbare Erde an ihrem Standort. Durch die Einbindung in die asphaltierte Straße ist die Wasserversorgung gerade für Stadtbäume besonders prekär, da die versiegelte Umgebung so gut wie kein Wasser versickern lässt. Selbst wenn es regnet, kommt bei dem Baum wenig an, und er leidet unter trockenen dürrem Boden.
Hinzu kommt die verschärfte Sommerhitze und Sommerdürre bedingt durch den Klimawandel.

In dieser schwierigen Überlebens-Situation sind die Bäume auf Hilfe durch die Anwohner angewiesen, da die Städte die Wässerung den Anwohnern überlässt.
Daher der dringende Apell, falls Sie in der Nähe eines Stadtbaumes wohnen: Bringen Sie bitte dem schutzbedürftigen Baum jeden Tag etwas Wasser. Der Baum ist dringend auf Ihre persönliche Hilfe angewiesen!
Der Baum wird es Ihnen freundlich danken, wenn Sie sich an seinen schönen grünen Blättern freuen.

Quellen:

- http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/herzinfarkt/article/807107/smog-geht-aufs-herz.html
- http://www.waldwissen.net/technik/land_raum/lwf_stadtbaeume/index_DE
- http://derstandard.at/2000019503220/Baeume-Baenke-und-Begegnung-in-der-Wiener-Landstrasse

Aggressionen zwischen Senioren in US-Altenheimen

Nicht nur hier in Europa herrschen Missstände in Altenheimen. Platzmangel, zu enge Unterbringung in Zweibettzimmern, mangelnde Privatsphäre sind unzumutbare Zustände, die auch von der Forschung „schöngeredet“ werden.
So wurde bei einer Studie an 10 Altenheimen in New York festgestellt, dass mindestens ein Fünftel aller Heimbewohner sich durch andere Heimbewohner belästigt fühlen. Dabei geht es um verbale Angriffe wie Beleidigungen, aber auch um das unwerwünschte Betreten des eigenen Zimmers, bis hin zu körperlichen Angriffen wie Schlagen oder sogar Beißen.
Dass besonders viele Menschen mit Demenz in diese Vorfälle verwickelt sind, verwundert wenig. Nun kann man diese Menschen jedoch nicht für ihr Verhalten zur Rechenschaft ziehen, vielmehr bedürfen diese Personen einer besonderen Zuwendung und spezieller Betreuung. An dieser mangelt es allerdings in den meisten Fällen. Zwei große Ursachen sind mangelndes Training der Heimmitarbeiter/innen aber auch einfach zu wenig Personal und zu enge Räume, wo die Heimbewohner einander nicht ausweichen können.
In der Studie werden insbesondere die materiellen Probleme zwar angesprochen, aber es kommt zu keiner Verbindlichkeit, keiner konkreten Empfehlung für die Architektur und den Mitarbeiterschlüssel für gut funktionierende und menschenwürdie Unterbringung von alten Menschen.
Hingegen wird nur vage etwas von besserem Training gesäuselt und weiterhin Verantwortung auf die Familien geschoben. Das ist preiswert, tut den Verantwortlichen Heimbesitzern nicht weh, lässt die Politik aus der Pflicht und alles bleibt so wie es war. Übrigens – was ist wenn gar keine Familien vorhanden sind??? Dann wären alte Heimbewohner, die Familien hätten, Menschen ohne Familie unverhältnismäßig im Vorteil, und das kann es nicht sein.
Fazit: Hüben wie Drüben sind die Verhältnisse in Altenheimen nicht zumutbar, kein Studentenwohnheim würde sich solche Verhältnisse erlauben. Aber die alten Leute haben keine Lobby und können ihre Anliegen nicht von sich aus medienwirksam präsentieren.

Hier die Studie:

USA, New York – Eine Studie legt nahe, dass Bewohner von Altenheimen mit Aggressionen oder unangemessenem Verhalten anderer Bewohner desselben Altenheims konfrontiert werden. Eine Studie, die in 10 Altenwohnheimen in New York stattfand, fand heraus, dass in einem Zeitraum gerademal von einem Monat beinahe 20% der Bewohner in eine Begebenheit mit einem Mitbewohner involviert waren. Meistens handelte es sich um verbale Auseinandersetzungen, herumschreien und Beleidigungen. In anderen Fällen kamen körperliche Attacken wie schlagen oder treten hinzu. Bei einem kleinen Prozentsatz kam es zu unangemessenen Berührungen.
Karl Pillemer, Gerontologieprofessor an dem Weill Cornell Medical College in New York City, stellt fest dass dieses Problem weit drängender ist, als zuvor angenommen. Die Ergebnisse der Studie wurden bei einem Treffen der gerontologischen Gesellschaft von Amerika vorgestellt.
Studienergebnisse, die bei einem Kongress vorgestellt werden, gelten zunächst als vorläufig, bis sie durch eine Peer-Review (das Lesen durch Fachkollegen) begutachtete zeitschrift veröffentlicht werden.
Pillemer kreiste den Typ der Bewohner ein, die besonders oft in Zwischenfälle verwickelt waren. Typischerweise waren es Personen, die leicht dement waren, aber körperlich noch ganz gut in stand waren. Dieser Ansatz macht nach Ansicht von Dr. Laura Mosqueda, einer Spezialistin für Gerontologie, die in die Studie nicht verwickelt war. Dr. Mosqueda leitet das National Center on Elder Abuse an der  Universität Südkalifornien, in Los Angeles.
Heimbewohner mit Demenz sind oft verwirrt, und handeln möglicherweise aggressiv, allerdings nur wenn sie die körperlichen Möglichkeiten haben um aggressiv zu handeln. Der springende Punkt der Studie ist nach Ansicht von Dr. Mosqueda, die Frage nach der Verantwortlichkeit für dieses Verhalten. Es sind nicht die [dementen] Bewohner, sondern die Besitzer der Wohnheime und die Angestellten der einrichtungen. Haben diese genug Personal und angemessenes Training?
Aktuell ist Dr. Mosqueda vorsichtig mit alarmierenden Interpretationen der Ergebnisse. Sie stellte fest, dass die am häufigst genannte Form der “Aggression” in einem unerwünschten Betreten in den raums eines mitbewohners oder durch unangemessenes Verhalten gegenüber von Besitz anderer Heimbewohner bestand.
Mosqueda sagte, dass sie dies nicht OK findet, aber es sei eben normal, wenn Menschen mit Demenz verwirrt sind und ungewollt Zimmer von Anderen betreten.
Für die Studie hatte das Team von Pillemer nach Zufallsauswahl 10 Altenpflegewohnheime in New York ausgesucht, in denen ca. 2000 Personen zusammen lebten. Durch Befragungen der Angestellten, Befragungen der Bewohner und direkte Beobachtung stellten die Forscher fest, dass nahezu 20 Pprozent der Bewohner mindestens in einen Vorfall von aggression oder unangemessenen Verhalten verwickelt waren. Insgesamt waren 16 % in eine verbale Auseinandersetzung verwickelt, 10.5% hatten es mit dem Betreten der Privatsphäre zu tun, 6% aren in körperliche Aggressionen wie Schlagen, Beißen oder Treten verwickelt, und 1 % war in Vorfälle mit sexueller Belästigung, wie zb unangemessene Berührung involviert.
Pillemer kommentierte seine Studie so, dass dort nicht zwischen “Tätern” und “Opfern” unterschieden wurden. Dazu erklärt er, dass es oft schwierig zu ermitteln ist, zudem sind die bezeichnungen “Täter” und “Opfer” bei Menschen mit Demenz wenig hilfreich.
Zur Überraschung der Forscher waren genau so viele Männer wie Frauen in diese Vorfälle verwickelt, obwohl die Forscher zunächst angenommen hatten, dass eher Männer in diese situationen involviert seien.
Pillemer ist der Ansicht, dass die Ergebnisse der Studie sich an die Verwaltungen von Altenpflegewohnheimen  richten sollten. Die Einrichtungen benötigen nicht nur genügend Personal sondern auch adäquates Training.
Die Forscher sehen es so, dass die erste Linie der prävention ein sinnvolles Mitarbeitertraining ist. Pillemer stellte fest, dass die Mitarbeiter oft frustriert angesichts dieser Situationen sind, sich gleichzeitig aber auch hilflos fühlen. Neben diesem Training könnten Pflegewohnheime daraufhin betrachtet werden, ob es dort Plätze wie Flure gibt, wo sich die alten Menschen drängeln und zu eng zusammen sind. Auch Plätze, die allgemein von Vielen geteilt werden, könnten reduziert werden. Wichtig sei auch, genau zu schauen, wer mit wem einenen Raum teilt. Könnte es nicht sein, dass einige personen besser mit jemand anders auf dem Zimmer sein könnte?
Auch die Angehörigen und Familien sollten achtsam sein. Pillemer schlägt häufige Besuche vor und schlägt vor möglichst viel Zeit mit den dort wohnenden Familienangehörigen zu verbringen und dabei sich auch in öffentlichen Räumen aufzuhalten. Wenn ein Vorfall eintritt, sollte dieser sofort den Mitarbeitern gemeldet werden.
Pillemer mahnt die Angehörigen, dass die Mitarbeiter möglicherweise nicht so besorgt in diesen Vorfällen sind, wie die Familien selbst.
Quelle:
medicalxpress http://medicalxpress.com/news/2014-11-senior-to-senior-aggression-common-nursing-homes.html

Mammographie: Erschreckende Ergebnisse

In dem Artikel des Focus "Mamographie: Erschreckende Ergebnisse" wird auf unhaltbare Zustände bei dem deutschen Mammographie Screening hingewiesen.
In diesem Beitrag wird über die Mängel des deutschen Mammographie Screenings berichtet, das weit hinter den EU Normen zurückbleibt. Die mangelhafte Qualität der Durchführung wird durch eine ebenso mangelhafte Pseudoinformation gegenüber den Patientinnen vergrößert.
Dabei betreiben die Anbieter ein aggressives Werbemarketing und überschütten die möglichen Personen ständig mit Werbepost. Stress.
Dubios.
Es gibt so viele tödliche und sehr schwere Krankheiten, zivilisatorische Volkskrankheiten, die durch ungesunde industrielle Lebensweise gefördert und vielleicht auch erst ins Leben gerufen werden. So treiben beispielsweise Bluthochdruck und die daraus entstehenden Krankheiten wie Herzinfarkt und Gehirnschlag sowie Diabetes und die schrecklichen Folgekrankheiten jedes Jahr Millionen von Menschen in den Tod oder fürgen ihnen und ihren Familien unsägliches Leid zu.

ABER: Man höre und staune : Niemand wird mehrmals jährlich daran erinnert seinen Blutdruck oder seinen Blutzucker überprüfen zu lassen. Wer sich kümmert – ok, wer nicht, hat Pech gehabt.
Ob die Stellen, die andauernd zum Mammographie Screening auffordern, nun zu den altruistischen Gutmenschen gehören, ist nicht klar.
Klar jedoch ist, dass da ein riesiger medizinischer Gerätepark steht, der sich wirtschaftlich amortisieren soll. Wie auch immer, ein regelmäßiger Besuch bei dem/der Arzt/Ärztin des Vertrauens ist absolut sinnvoll. Diese Personen sind ausgebildete Mediziner/innen und werden ihre Patient/innen jeweils angemessen und sinnvoll beraten. Da braucht es keine zusätzliche Intervention von außen. Quelle:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/diagnose/mammographie-erschreckende-ergebnisse_aid_227129.html

TTIP – So werden die Bürgerrechte verkauft

Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP ist der Name des sogenannten Transatlantischen Freihandelsabkommens.
Es geht angeblich um die Freiheit des Handels zwischen der USA und der EU, doch warum wird alles so geheim gehalten, warum wird die Öffentlichkeit so von Informationen ausgeschlossen?
Warum findet alles hinter geschlossenen Türen statt?
Sicher ist, es geht um Geld, sehr viel Geld, dass vor allem die Großkonzerne schlucken möchten. Für die einfachen BürgerInnen und VerbraucherInnen wird es in der Hauptsache große Nachteile bringen, so soll es gravierende Probleme bei den Tarifen und Löhne geben und auf der anderen Seite werden die Lebensmittelsicherheit, die in der EU so mühsam erkämpft wurde, extrem verschlechtert.
So soll Hühnerfleisch, das mit nicht nur mit Chlor sondern auch mit anderen hochagressiven Chemikalien behandelt wurde und mit starken Hormon behandeltes Fleisch auch dem europäischen Markt und somit den wehrlosen Verbrauchern mit Gewalt aufgedrängt werden.
Hier ein schockierendes aber sehr informatierendes Video:




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